IMS Grundlagen

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So funktioniert die IMS – Stundentafeln
  1. Grundsatzüberlegungen
      • Schule für alle Kinder unseres Einzugsbereichs.
      • Fundierte Allgemeinbildung auf dem denkbar höchsten Niveau.
      • Aufrechterhaltung einer überschaubaren Größe, um die familiäre Atmosphäre einer örtlichen Schule weiterhin beizubehalten.
      • Für unsere Schülerinnen und Schüler soll die Entwicklung der Persönlichkeit im Einklang mit dem individuellen Leistungsvermögen optimal gefördert und ermöglicht werden.
      • Bereitstellung einer Früh- und Nachmittagsbetreuung in Kombination mit individueller Persönlichkeits- und Lernförderung.

     

  2. Mittelschule – 2019
      • Der Lehrplan unterscheidet für die 6. bis 8. Schulstufe in den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Englisch die Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“. Zur Note wird das Leistungsniveau angegeben. Die Anforderungen des Leistungsniveaus „Standard AHS“ entsprechen jenen der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule.
      • In leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen (D-M-E) wird nach einem Beobachtungszeitraum für die Schülerin oder den Schüler festgelegt, nach welchem Leistungsniveau sie bzw. er zu unterrichten ist. Es wird die individuellen Leistungs- und Lernfähigkeit der Schülerin oder des Schülers im Hinblick auf die Anforderungen der einzelnen Leistungsniveaus festgestellt. Die Festlegung erfolgt auf Grundlage der Mitarbeit im Unterricht sowie unter der Verwendung von mündlichen und schriftlichen Leistungsfeststellungen.
      • Einheitliche Regeln für den Wechsel der Leistungsniveaus werden an der IMS ab
        Herbst 2019 umgesetzt.
      • Schülerinnen und Schüler der einzelnen Klassen der 6. bis 8. Schulstufe werden in den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Englisch entsprechend ihrem Leistungsniveau in Schülergruppen zusammengefasst.
      • Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, einen Förderunterricht zu besuchen, sofern der Bedarf durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer festgestellt wird.

     

  3. Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich
      • Differenzierung durch Wahlfächer:
        In der 7. und 8. Schulstufe sind 21 Pflichtstunden vorgesehen. Sie dienen der Erarbeitung von Basisinhalten. Die noch erforderlichen 10-11 Unterrichtsstunden werden durch Fächer aus dem Wahlfachkatalog gebildet.
      • Die Wahl eines Fachspektrums (vier Gegenstände werden entsprechend nach Inhalt und im Hinblick auf weiterführende Ausbildungswege in Gruppen zusammengefasst) ist verpflichtend. Vorausgehende Information, Beratung und Empfehlung der Lehrkräfte unterstützt die Entscheidung.
      • Leistungskurse, unverbindliche Übungen und Freigegenstände für spezielle Begabungen, Interessen oder Probleme vervollständigen das Angebot.

     

  4. Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation
      • Grundsätzlich wird in zwei verbundenen Unterrichtseinheiten unterrichtet.
      • Ausnahmen stellen einstündige Gegenstände dar.

     

  5. Schule als Lernort
      • Der Unterricht in Doppeleinheiten erleichtert die Verwendung schülerbezogener Lehrmethoden.
      • Vermittlung von Fachinhalten, selbständiges Arbeiten und Hilfestellung, wenn notwendig, soll einen qualifikations- und persönlichkeitsorientierten Unterricht bewirken.
      • Individuell buchbares Lern- und Förderangebot im Rahmen der Nachmittagsbetreuung oder in Form frei wählbarer Lern- und Unterstützungsstunden.
      • Die Klassenvorstände übernehmen die soziale und organisatorische Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler in einer eigenen Wochenstunde pro Schulstufe.

     

  6. Zeitgemäßer und gesellschaftsorientierter Unterricht 
      • Unsere motivierten Lehrkräfte und der große materielle Einsatz der Schulgemeinde, des Eltern- und Fördervereins bilden das Fundament der drei Säulen unserer Schule
      • (MINT – ÖKONOMIE – ÖKOLOGIE).
      • Die MINT-Fächer können auf Grund der ausgezeichneten Ausstattung der Schule und fachlicher Kompetenz sehr zielführend und nach dem aktuellen Stand der Technik unterrichtet werden.
      • Die wirtschaftlichen Fächer werden durch die Zusammenarbeit und Kooperation der Schule mit Gewerbetreibenden und Unternehmen der Region sinnvoll ergänzt.
        Die Schüler können Praxistage in den Betrieben absolvieren.
      • Naturkundliche Fächer finden durch entsprechende Projekte eine praxisorientierte Unterstützung. Im Freigelände der Schule können ökologische Zusammenhänge erfahren werden.

     

  7. Neue Formen der Leistungsbeschreibung und Leistungsbeurteilung
    • Die entsprechenden Lehrpläne bilden die Grundlage der Leistungsbeurteilung.
    • Alle Schülerinnen und Schüler der IMS werden in allen Fächern nach einheitlichen Kriterien beurteilt.
        • Pro Schulstufe und Leistungsniveau finden idente Schularbeiten
          zur gleichen Unterrichtsstunde statt.
        • Der Aufbau der Schularbeiten wurde von entsprechenden
          Fachteams erarbeitet und vereinheitlicht.
        • Dadurch wird eine transparente und nachvollziehbare
          Notengebung erreicht.

       

    • Ergänzende Differenzierende Leistungsbeschreibung:
        • Der Schülerin oder dem Schüler der Mittelschule wird für jede erfolgreich absolvierte Schulstufe mit Ausnahme der 8. Schulstufe zusätzlich zum Jahreszeugnis eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung ausgestellt. Sie enthält die Leistungsstärken sowie Lernfortschritte der Schülerin oder des Schülers.
          In der 8. Schulstufe wird die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung mit der Schulnachricht ausgestellt.

       

  8. Eltern – Lehrergespräche
      • Die Erziehungsberechtigten von Schülerinnen und Schülern haben die Möglichkeit sich durch zwei Elternsprechtage im Unterrichtsjahr und durch die wöchentliche Sprechstunde des einzelnen Lehrers über die Leistungsstärken und den Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers zu informieren.

     

  9. Nachmittags- und Frühbetreuung an der IMS
    • Die freiwillige Früh- und Nachmittagsbetreuung ist folgendermaßen organisiert:
      • Je nach Wunsch der Familien kann man das Kind für beliebig viele Tage pro Woche anmelden. Die Kinder bekommen täglich eine warme Mittagsmahlzeit, zubereitet von der Caritas in Lanzendorf. Nach dem Mittagessen gibt es eine verpflichtende Lernstunde, in denen unsere Schüler von Lehrern der IMS betreut werden.
      • Die Ausgabe des Mittagessens und die betreute Freizeit werden von der Organisation NÖ – Volkshilfe übernommen, ebenso die Verrechnung der Nachmittagsbetreuung.
    • Die Nachmittagsbetreuung beginnt um 11:00 Uhr und endet spätestens um 16:35 Uhr.
      Ab 15:30 Uhr ist ein individuelles Ende jederzeit möglich.
    • Die Frühbetreuung beginnt um 07:00 Uhr und endet um 07:45 Uhr.
      Die Frühbetreuung beinhaltet ein gesundes Frühstück.